Just for info:
Ich hatte seit langem immer wieder wehenartige Bauchkrämpfe, meist gingen sie nach einer knappen Woche wieder von alleine weg. Dann kamen sie nach zwei Wochen wieder oder ich hatte monatelang (wie zuletzt) Ruhe. Irgendwas im Bauch zog sich in regelmäßigen Abständen zusammen und macht dann AUA (Kolik?). Es erinnerte an Wehen. Im Bett habe ich deswegen gekrümmt gelegen, auch das Aufrichten des Oberkörpers brachte schon leichtes AUA (als ob man ne alte Tischdecke streckt). Mein Internist konnte nichts feststellen. Kein Hinweis auf ein Darmproblem, kein Infekt, aber immer volle Blase (ordentlich Restharn).
Nun war ich gestern beim Uro (wieder Bauchkrämpfe) und habe einen Katheter gelegt bekommen. Restharn gestern 600ml, zuvor im Okt. ca. 1,5 Liter. Kaum lag der Katheter, lief schon das gelbe Pipi...... Zu Hause stellte ich dann fest, dass der Urin blutig wurde. Es wurde immer heftiger und es fanden sich viele blutige Schleimstückchen im Urin. Das erinnerte an die Zystektomie. Darufhin bin ich nochmal zum Uro und habe ihm das gezeigt, erklärender Kommentar: Die sonst überdehnte Neoblase ist nun zusammengeschrumpft und wird besser durchblutet und stößt Schleim ab. Dies sei also normal und könnte noch 2-3 Tage anhalten. Eine für mich völlig neue und noch nie zuvor gehörte Erkenntnis. Bei der Gelegenheit machte er nochmal Ultraschall Nieren und meinte, die sähen nun im Vergleich zu morgens jungfreulich aus, auch wenn kein Niernstau vorlag. Aber es staute sich wohl doch zurück sagte er.
Die Bauchkrämpfe (es ist für mich nicht auszumachen, wo es herkommt, fast der ganze Bauch tut weh) sind nach dem Legen des Katheters übrigens bisher nicht weggegangen, scheinen sich aber nun, 24 Std. später, abzuschwächen. Als ich mal richtige Blasenkrämpfe noch mit der Originalblase bei der letzten TUR-B hatte, waren die sehr schmerzhaften Krämpfe nach dem Ziehen des Katheters spontan vorbei. Vermutlich kann man das nicht vergleichen..........
Mal sehen, wie es weitergeht. Mir schwant immer wieder, dass ein Urostoma für besser gewesen wäre, zumal ich weder eitel, noch sexuell aktiv bin ........ aber wäre und hätte ..... hilft nicht. Ansonsten kann ich über meine Neoblase nicht klagen, von den Krampfgeschichten mal abgesehen ist's so wesentlich angenehmer, als noch mit max. 100ml Originalblase. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
Nice day!
Morgenbeutel (überm Ablassventil erkennt man vielleicht durch Farbveränderung die blutigen Schleimfetzen):
Ich hatte seit langem immer wieder wehenartige Bauchkrämpfe, meist gingen sie nach einer knappen Woche wieder von alleine weg. Dann kamen sie nach zwei Wochen wieder oder ich hatte monatelang (wie zuletzt) Ruhe. Irgendwas im Bauch zog sich in regelmäßigen Abständen zusammen und macht dann AUA (Kolik?). Es erinnerte an Wehen. Im Bett habe ich deswegen gekrümmt gelegen, auch das Aufrichten des Oberkörpers brachte schon leichtes AUA (als ob man ne alte Tischdecke streckt). Mein Internist konnte nichts feststellen. Kein Hinweis auf ein Darmproblem, kein Infekt, aber immer volle Blase (ordentlich Restharn).
Nun war ich gestern beim Uro (wieder Bauchkrämpfe) und habe einen Katheter gelegt bekommen. Restharn gestern 600ml, zuvor im Okt. ca. 1,5 Liter. Kaum lag der Katheter, lief schon das gelbe Pipi...... Zu Hause stellte ich dann fest, dass der Urin blutig wurde. Es wurde immer heftiger und es fanden sich viele blutige Schleimstückchen im Urin. Das erinnerte an die Zystektomie. Darufhin bin ich nochmal zum Uro und habe ihm das gezeigt, erklärender Kommentar: Die sonst überdehnte Neoblase ist nun zusammengeschrumpft und wird besser durchblutet und stößt Schleim ab. Dies sei also normal und könnte noch 2-3 Tage anhalten. Eine für mich völlig neue und noch nie zuvor gehörte Erkenntnis. Bei der Gelegenheit machte er nochmal Ultraschall Nieren und meinte, die sähen nun im Vergleich zu morgens jungfreulich aus, auch wenn kein Niernstau vorlag. Aber es staute sich wohl doch zurück sagte er.
Die Bauchkrämpfe (es ist für mich nicht auszumachen, wo es herkommt, fast der ganze Bauch tut weh) sind nach dem Legen des Katheters übrigens bisher nicht weggegangen, scheinen sich aber nun, 24 Std. später, abzuschwächen. Als ich mal richtige Blasenkrämpfe noch mit der Originalblase bei der letzten TUR-B hatte, waren die sehr schmerzhaften Krämpfe nach dem Ziehen des Katheters spontan vorbei. Vermutlich kann man das nicht vergleichen..........
Mal sehen, wie es weitergeht. Mir schwant immer wieder, dass ein Urostoma für besser gewesen wäre, zumal ich weder eitel, noch sexuell aktiv bin ........ aber wäre und hätte ..... hilft nicht. Ansonsten kann ich über meine Neoblase nicht klagen, von den Krampfgeschichten mal abgesehen ist's so wesentlich angenehmer, als noch mit max. 100ml Originalblase. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
Nice day!
Morgenbeutel (überm Ablassventil erkennt man vielleicht durch Farbveränderung die blutigen Schleimfetzen):